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Nie wieder Medikamente vergessen

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Viele Patienten – wenn sie älter sind erst recht – bekommen oft mehr als drei verschiedene Medikamente verordnet. Und wenn diese noch zu unterschiedlichen Zeiten eingenommen werden müssen, kann leicht die Übersicht der Einnahme verloren gehen. Kommen dann noch verschiedene Darreichungsformen hinzu, ist oft das Chaos perfekt. Zumal, wenn über ein Drittel der Medikamente – so das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. – allein wegen der Darreichungsform besonders beratungsbedürftig sind.

Und hier sind besonders Arzt und Apotheker gefordert, alles zum Wohl des Patienten ausführlich und verständlich zu erklären. Denn, wenn Arzneimittel falsch angewendet werden, z.B. Tablette teilen, was Deutsche gerne tun, kann sich die Wirksamkeit eines Präparates verändern und ein Heilerfolg der Therapie beeinträchtigt sein. Allein in Europa sterben jährlich 200.000 Menschen früher als nötig, weil sie ihre Medikamente nicht oder nicht richtig einnehmen.

Ab Oktober 2016 ein Medikationsplan ein Muss für Vertragsärzte
Patienten mit mehr als 3 Medikamenten erhalten vom Vertragsarzt einen Medikationsplan ausgedruckt auf Papier, um eine Therapietreue der Patienten zu sichern. Notwendig für den Heilerfolg und gleichzeitig für eine effektive Kostennutzung seitens der Krankenkassen. So sinnvoll ein Medikationsplan auch ist, wenn er nur auf Papier für den Patienten vorliegt, kann er verloren gehen, vergessen werden oder gerade nicht bei der Medikamenteneinnahme vorliegen.

Neu: eine kostenlose App MyTherapy

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Die Firma smartpatient GmbH aus München hat für den Patienten eine preisgekrönte App MyTherapy entwickelt, die hilft, nie wieder Medikamente zu vergessen und jederzeit einen Überblick über die eigene Gesundheit zu geben. Denn diese App MyTherapy erinnert diskret und verlässlich an die Medikamenteneinnahme, anstehende Messungen oder gesunde Aktivitäten. Hierfür wird der Medikationsplan mit der Smartphone-Kamera eingescannt. Somit hat der Patient immer die aktuellste Version des Medikantionsplanes zur Hand. Zusätzlich erinnert die App auch daran, die Medikamente richtig und regelmäßig einzunehmen. MyTherapy erinnert, motiviert und dokumentiert. So müssen Sie nicht mehr an Ihre Therapie denken und bekommen täglich das gute Gefühl, alles für Ihre Gesundheit getan zu haben. Dieses „integrierte Gesundheitstagebuch“ verhilft den Nutzer, den Therapieverlauf nachzuvollziehen und gleichzeitig eine Grundlage für den nächsten Arztbesuch zu sein.

Datenschutz ist gewährleistet + ohne Registrierung

Die Nutzung der App ist ohne Registrierung möglich. Und es werden keine personenbezogenen Daten weitergegeben. Im iTunes App Store und bei Google Play ist die App bereits in fünf Sprachen : „deutsch, englisch, französisch, italienisch und spanisch“ kostenlos erhältlich. Studien haben gezeigt, dass nicht nur Medikamente regelmäßiger eingenommen werden sondern Patienten sich auch subjektiv besser fühlen.


Tag der Organspende am 4. Juni

Es ist wirklich eine Herzenssache. Die Organspende, die Lebensjahre schenken kann. Wie viele Jahre es sind? Man weiß es nicht genau. Aber eine Zahl weiß man genau: 125.233 Organe wurden seit 1963 in Deutschland transplantiert. Und das bedeutet: Betroffene, die ein Organ gespendet bekamen, erhielten nicht nur die Chance zu überleben, sondern auch länger zu leben.

Großer Informationstag in München

Wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation mitteilt, wird der Tag der Organspende am 4. Juni in München mit einer Großveranstaltung  auf dem Marienplatz gefeiert. Zahlreiche Entscheidungshilfen werden angeboten: Talkrunden mit Experten, Informationsstände und riesige Organmodelle, individuelle Gesprächsmöglichkeiten und Angebote zur Diskussion. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe macht deshalb deutlich: „Der Tag der Organspende erinnert uns jedes Jahr an ein lebenswichtiges Thema: Organspende rettet Leben! Ich wünsche mir daher, dass sich immer mehr Menschen mit dem Thema Organspende befassen und mit ihren Familien und im Freundeskreis darüber sprechen. Am besten ist es, eine persönliche Entscheidung in einem Organspendeausweis festzuhalten. Das schafft nicht nur im Ernstfall Klarheit und Sicherheit. Es hilft auch, das Geschenk des Lebens weiterzugeben, wenn es darauf ankommt.“


Die Situation der Organspende und Transplantation ist hier in Deutschland nach wie vor angespannt.  Über 10000 Patienten stehen auf der Warteliste für ein Organ.

Ebenfalls ist dieser Tag der Organspende für die Patientenverbände auch wichtig, es ist ein Tag des Dankes. „Für uns Organtransplantierte ist das geschenkte Organ zu jeder Zeit etwas ganz Besonderes, ein Akt der Nächstenliebe.“ Seit 34 Jahren machen Patientenverbände und weitere Institutionen immer am ersten Samstag im Juni bundesweit auf das Thema Organspende aufmerksam.

Das Edelgemüse „Spargel“

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Gesunder Spargel®CCO

 

Die Spargelsaison ist eröffnet – bis zum 24.Juni wird er per Hand „gestochen“ und geschmeckt.

Nicht nur für Feinschmecker oder die sich dafür halten.

Die gesundheitsfördernden Eigenschaften werden seit über 5000 Jahren geschätzt. Als Naturmedizin eingesetzt gegen Harnwegsbeschwerden, Husten, zur Darmregulierung, zum Anregen des Stoffwechsels und der Verdauung auf Grund einer harntreibenden und entwässernden Wirkung.

Ideal für eine Diät

Spargel besteht zu fast 95 Prozent aus Wasser, enthält viele Ballaststoffe aber wenig Kalorien. Circa 20 kcal./100 g. Lässt man die kalorienreiche Beilage wie Sauce Hollandaise, die fast überall gerne dazugereicht wird, weg, dann ist der Spargelgenuss ideal, um über den Weg der Anregung des Stoffwechsels und der Verdauung einige Pfunde abzunehmen. Allerdings dauert dies einige Tage. Was allerdings sehr schnell eintritt, ist die harntreibende Wirkung. Eine Aminosäure im Spargel, das Asparagin, regt die Zelltätigkeit der Nieren an. Ebenfalls ist der hohe Gehalt an Kalium – einem Mineralstoff – u.a. für den Sportler (Muskelaufbau) – sowie die sekundäre Pflanzenstoffe – die Saponinen – wichtig für Menschen, die an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden.


 

Sehr gesund

Zudem ist der im Spargel enthaltene Chromgehalt wichtig für Diabetiker, denn die Fett- und Zuckerwerte werden reguliert. Etwa 400 Gramm Spargel entsprechen eine Broteinheit. Nicht zu vergessen sind die Vitamine und Mineralstoffe, die das Immunsystem stärken. Ebenfalls stärkt die enthaltene Folsäure die Hirnleistung. Frauen schätzen dieses B-Vitamin besonders, weil die unterstützte Zellteilung und Zellneubildung wichtig für die weibliche Fruchtbarkeit ist. Ob allerdings die männliche Potenz gefördert wird, muss jeder Mann selbst beurteilen.

Was so gesund ist, kann auch für einige Menschen schädlich sein. Zum Beispiel für die mit einem chronischen Nierenleiden, sie sollten sich mit dem Spargelessen zurückhalten. Die Saponine können die Nieren reizen. Bei Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten können die enthaltenen Purine aufgrund ihrer Umwandlung in Harnsäure die Werte zusätzlich erhöhen. Also vor dem Genuss erst den Doktor fragen.

Nach Kauf schnell verbrauchen

Spargel sollte immer frisch gekauft und schnell verbraucht werden, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Die Frische sieht man an feuchte Schnittenden, geschlossene Köpfe und eine feste Struktur. Wenn man Stangen aneinander reibt, quietschen sie. und wenn man sie in ein feuchtes Tuch einwickelt, kann der Spargel im Kühlschrank zwei oder drei Tage noch frisch bleiben.

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Ohne Rezept

Vom 15. März an bekommen Frauen sie -die Pille danach- rezeptfrei in der Apotheke. Für Frauen in Frankreich, Belgien oder Dänemark war dies schon seit Jahren gängige Praxis. Etwa 400000 Frauen in Deutschland erleben jährlich Verhütungspannen. Kondom geplatzt. Anti-Baby-Pille vergessen. Dann muss es meistens schnell gehen, um einer ungewollten Schwangerschaft zu entgehen. Die sogenannte „Pille danach“ sollte in einem Zeitfenster von 5 Tagen nach dem Akt eingenommen werden, um eine Verhütungswirkung zu entfalten. Nach diesem Zeitfenster kann nur noch eine ausschließliche Beratung beim Arzt erfolgen.

Abgabepraxis beim Apotheker

Sicherlich ist es nicht jedermanns Sache, dem Apotheker in einem vertraulichen Gespräch beispielsweise von dem abgerutschten oder geplatztem Kondom am Schalter zu erzählen, wenn hinter einem Menschen mit triefenden Nasen stehen und „lange“ Ohren haben. Wie dem auch sei, der Apotheker entscheidet selbst, wem er die Pille gibt oder nicht. Empfohlen wird von Seiten der Apothekerkammer, die Pille nur Betroffenen auszuhändigen. Nicht an Freunde oder an Familienangehörige. Ebenfalls ist das Alter zu berücksichtigen. Bei Mädchen unter 14 Jahren soll eine Beratung beim Arzt erfolgen. Bis zu einem Alter von 20 Jahren erstatten übrigens die Krankenkassen die Kosten der Pille danach, wenn eine ärztliche Verschreibung vorliegt.

Wie wirkt die Pille danach?

Sie verhindert, dass sich eine Eizelle aus den Eierstöcken löst und in Richtung Gebärmutter weiterwandert. Sie verschiebt den Eisprung. Somit sterben die männlichen Spermien „erfolglos“ ab. Um also eine Befruchtung einer Eizelle zu verhindern, muss die Einnahme der Pille danach so schnell wie möglich eingenommen werden. Ist ein Eisprung bereits erfolgt und es hat eine Einnistung einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutter stattgefunden, kommt das Medikament zu spät. Eine bestehende Schwangerschaft kann also durch die Pille danach nicht verhindert werden. Hierfür wirkt sie nicht.


Gibt es mehrere Wirkstoffe auf dem Markt?

Ja, gibt es. Zwei Wirkstoffe sind für die Notfallverhütung auf dem deutschen Markt zugelassen. Die Substanz Levonorgestrel unter dem Handelsnamen Pidana und die Substanz Ulipristalacetat unter dem Handelnamen Ellaone. Der größte Unterschied zwischen den zwei Wirkstoffen ist die Zeitspanne, für die sie zugelassen sind. Bei Pidana gilt das Zeitfenster von 72 Stunden (3 Tage) nach der Verhütungspanne, bei Ellaone gilt bis zu 120 Stunden (5 Tage). Weiterhin ist ein Preisunterschied beider Mittel evident: Ellaone® ist mit 35 Euro fast doppelt so teuer als Pidana® mit etwa 18 Euro.

Welche Nebenwirkungen?

Beide Substanzen sind untereinander vergleichbar. Beide gelten als relativ gut verträglich. Es kann allerdings auch zu Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Spannungsgefühl in der Brust, Schmerzen im Unterbauch sowie zu einer verspäteten, stärkeren Regelblutung kommen. Im Allgemeinen wird empfohlen, um z.B. die Übelkeit zu vermeiden, vor der Einnahme der Pille etwas zu essen.

Was ist noch zu beachten

Die Regelblutung kann etwas früher oder später auftreten. Falls sie mehr als sieben Tage ausbleibt, sollte ein Schwangerschaftstest mit anschließendem Gang zum Arzt vorgenommen werden.
Eines sollte hierbei klar sein: Die „Pille danach“ ist und bleibt eine Notfallverhütung. Sie schützt keinesfalls vor Geschlechtskrankheiten. Und ist kein Freifahrtschein eines sexuellen Leichtsinns.

Entgiftet den Körper

Verbessert die Verdauung. Kurbelt das Energieniveau an. Hilft, Körperfett abzubauen.

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© Rolf Goertz

 

Ein täglicher Morgentrunk – direkt nach dem Aufstehen – kann Ihrem Körper helfen, sich zu entgiften, Ihre Verdauung zu verbessern und Ihnen einen neuen Energieschub zu geben. Womit denn? Ganz einfach.
Trinken Sie ein Glas Wasser, angewärmt auf Zimmertemperatur, weil dies für Ihren Körper im Gegensatz zu eiskaltem Wasser schonender ist und legen Sie eine frische Bio-Zitronenhälfte ein.

Wenn Sie mögen, können Sie die Zitronenhälfte auch ausdrücken. Mit der Bio-Ware stellen Sie sicher, dass keine Pestizide in der Zitrone sind.

Warum Zitrone?

Seit Jahrhunderten ist bekannt, dass Zitronen einen starken gesundheitsfördernden Effekt haben. Sie enthalten antivirale, antibakterielle Komponenten, die unser Immunsystem unterstützen. Gleichzeitig wird die Reinigung der Leber unterstützt.

All die in einer Zitronen enthaltenen Stoffe wie Zitronensäure, Bioflavonoide, Magnesium, VitaminC, Pektin und Calcium helfen mit, Infektionen zu bekämpfen.

Die Zitronensäure erzeugt nach ihrer Verstoffwechslung im Körper keine Übersäuerung, ein Symptom, unter der heute viele Menschen leiden, weil sie zuviel Zucker und Getreide essen.


Weiterhin hilft warmes Zitronenwasser Ihrem Körper, die Verdauung zu verbessern. Die für eine Verdauung notwendige Gallenproduktion wird stimuliert. Bekannt ist, dass Zitronensaft ebenfalls bei Sodbrennen und Magenverstimmungen hilft.

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© Rolf Goertz

Somit kommt schon morgens nach dem Aufstehen Ihre Energie schnell wieder zurück. Ganz einfach und kostengünstig: ein Morgentrunk mit einem warmen Zitronenwasser, 10 Minuten vor dem Frühstück getrunken.

Was haben Sie oben in Ihrer Kühlschranktür gelagert: frische Eier. Fast jeder Haushalt hat sie. Kein Wunder, denn sie bereichern den Speiseplan, sind schnell und unkompliziert zubereitet. Als Spiegel- oder Rührei, ob weich oder hart gekocht. Sie sorgen jederzeit für einen herzhaften und gesunden Genuss. Frühere gesundheitsschädliche Erkenntnisse, oft lediglich als „Cholesterinbomben“ klassifiziert, wurden inzwischen widerlegt: unser Körper braucht Eier zum Aufbau von körpereigenem Eiweiß, was wiederum zum Aufbau von Muskeln etc. benötigt wird.

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© Rolf Goertz

Eier – Wunderwerke der Natur

Eier sind kleine Wunderwerke der Natur. Sie liefern viele wichtige Nährstoffe für eine ausgewogene Ernährung. Zum Beispiel hat Eier-Eiweiß unter den natürlichen Nahrungsmitteln die höchste biologische Wertigkeit, die man sich vorstellen kann, und ist für den Aufbau von körpereigenem Eiweiß notwendig. Die im Ei enthaltenen B-Vitamine wie B2, B6, B12, Folsäure und Biotin sind unerlässlich für die Versorgung von Muskeln. Weiterhin sorgt Vitamin D für den Aufbau von Knochen und Zähnen, unterstützt von im Ei enthaltenen Nährstoffen wie Kalzium und Phosphor. Für eine gesunde Haut und gesunde Haare sorgen Selen, Zink und Vitamin A. Lutein, Zeaxanthin und Vitamin A unterstützen die Sehkraft der Augen.


Kochen und Backen ohne Eier?

Es würde etwas fehlen! Eier sind in der modernen Küche nicht wegzudenken. Denn sie haben jede Menge Talente: Wir brauchen sie zum Binden und Legieren von Suppen und Soßen, zum Glasieren von Gebäck. Zum Panieren für Schnitzel oder Fisch. Außerdem machen sie den Kuchenteig schön locker und lassen Gebäck goldgelb glänzen. Ob weich oder hart gekocht zum Frühstück, als Rühr- oder Spiegelei oder als Krönung für einen bunten Salat sind sie durch nichts zu ersetzen.


Aufbau und Struktur der Eier

Eier bestehen aus Schale, Eiklar und Dotter.

Im Zentrum des Hühnereies liegt der Dotter mit einem Durchmesser von drei bis vier Zentimetern. In der Mitte des Dotters befindet sich das Dotterbett. Das Dotterbett fungiert als Träger der Keimscheibe, aus der sich bei befruchteten Eiern das Küken entwickelt.

Vier Schichten Eiklar umhüllen den Dotter. Die erste, dickflüssige Eiklarschicht läuft in den sogenannten Hagelschnüren aus. Diese verankern den Dotter in der Mitte des Eies. Bei einem älteren Ei lassen die Hagelschnüre nach und der Dotter senkt sich allmählich. Über der ersten Eiklarschicht liegt eine zweite, dünnflüssige Schicht. Der Großteil des Eiklars entfällt auf die mittlere, dickflüssige Schicht. Eine zweite dünnflüssige Schicht schließt die Umhüllung des Dotters ab. Mit dem Alter des Eis steigt der Anteil der dünnflüssigen Schichten.

Das Eiklar wird von zwei Häutchen eingeschlossen, die den Inhalt des Eies vor dem Eindringen von Keimen schützen: die innere Schalenhaut – auch Eimembran genannt – und die äußere Schalenhaut, die dicht an der Innenseite der Eierschale liegt. Beide Häutchen werden durch Fasern zusammengehalten. Nach der Eiablage bildet sich am stumpfen Ende des Eies zwischen der inneren und der äußeren Schalenhaut eine Luftkammer. Die Luftkammer vergrößert sich, wenn die im Ei enthaltene Flüssigkeit mit steigendem Alter verdunstet. Bei der sogenannten Schwimmprobe macht man sich diesen Effekt zunutze, um zu testen, wie frisch ein Ei ist. Liegt es am Boden eines mit Wasser gefüllten Gefäßes oder steigt es nach oben.


Umgangssprachlich wird oft das Eiklar häufig als Eiweiß bezeichnet. Es besteht nur zu 10 Prozent aus diesem Nährstoff und zu 90 Prozent aus Wasser. Für die menschliche Ernährung ist aber nicht die Eiweißmenge, sondern dessen Qualität – die biologische Wertigkeit – von größter Bedeutung. Diese ist bei Eiern am höchsten.

Die Eierschale ist 0,3-0,4 Millimeter stark und besteht zu 90 Prozent aus Kalk. Sie dient dem Schutz des Ei-Inhaltes. Durch die ungefähr 10.000 Poren wird der Luftaustausch gewährleistet. Zwecks einer vernünftigen Haltbarkeit sollten Eier nicht gewaschen werden.


Was bestimmt die Eierfarbe?

Es ist ein Irrglaube, dass sich die Eierfarbe nach dem Gefieder der Hühner richtet. Farbpigmente in der Kalkschale bestimmen, ob braune oder weiße Eier entstehen. Einen sicheren Hinweis auf die Farbe der Eier liefert aber die Farbe der Ohrscheibe der Legehennen: Hennen mit weißen Ohrscheiben legen meist weiße Eier und Hennen mit roten Ohrscheiben meist braune Eier. Es gibt sogar grünlich-bläuliche Eier von Hennen mit verschieden farbigen Ohrscheiben.

Was bedeutet der Zahlencode?

Der auf jedem Ei gestempelte Erzeugercode zeigt die Herkunft jedes Eies an. Zuerst steht eine Ziffer für die Haltungsform einer Legehenne. Steht die Ziffer „0“, stammt das Ei aus ökologischer Erzeugung. Eine „1“ zeigt die Freilandhaltung, eine „2“ die Bodenhaltung und die „3“ eine Kleingruppenhaltung an. Auf diese Ziffer folgt ein Länderkürzel, das über das Herkunftsland informiert, wie „DE“ für Deutschland. Dahinter folgt eine sechstellige Betriebsnummer, die Auskunft gibt, aus welchem Stall das Ei stammt. Somit ist jeder in die Lage versetzt nachzuvollziehen, wie der Vertriebsweg seiner gekauften Eier ist.

„Ach du dickes Ei“. Wenn jetzt zur Verschönerung des gekochten Eies mit Eierfarben ein Farbmantel aufgetragen wird, gerade zur Osterzeit, kann sogar der Inhalt dieser Osterdekoration mit Genuss verzehrt werden.

Gerade jetzt zur Weihnachtszeit wird genascht, was der Gaumen verträgt. Unsere Redaktion von www.apo-vital.de hat die leckeren Weihnachtsgewürze und ihre gesundheitsfördernden Wirkungen einmal aufgelistet. Wohl bekommt`s.

Zimt

Zimt ist mit seinem intensiven Geruch und Geschmack bei Zimtsternen, Pfefferkuchen etc. kaum noch wegzudenken. Allerdings ist der Aromastoff Cumarin, der für den charakteristischen Zimt-Geschmack sorgt, umstritten ob seiner leberschädigenden Wirkung. Aber nur, wenn er in großen Mengen eingenommen wird. Erwachsene können gefahrlos bis zu 0,1 Milligramm Cumarin pro Tag verzehren. Dies entspricht circa 15 Zimtsternen. Kleine Kinder sollten nicht mehr als drei Zimtsterne am Tag essen. Wer sich an diese Regel hält, der hat vor Zimt nichts zu befürchten und kann getrost die positiven Wirkungen des weihnachtlichen Gewürzes mit Freude genießen. Es wird nicht nur die Verdauung angeregt, sondern auch die Durchblutung, der Kreislauf, der Appetit und die Fettverbrennung.

Muskatnuss

Auch wenn sie von der Größe her klein scheint, ihre Wirkung ist deshalb umso größer. Ihre Fans schwärmen von ihrem aphrodisierenden und anregenden Duft. Kritiker testieren der Muskatnuss eine halluzinogene Wirkung. Da die Muskatnuss auch giftig ist, sollte sie nur in geringen Mengen verzehrt werden. Bei Erwachsenen können vier Gramm Verzehr zu Vergiftungserscheinungen führen, bei Kindern reicht bereits eine geringere Menge. Im Lebkuchen- oder im Plätzchenteig hat die geraspelte Muskatnuss aber noch niemandem geschadet. Viele setzen auf eine beruhigende, durchblutungsfördernde Wirkung der Muskatnuss. Zumal die Muskatnuss nicht nur rheumatische Beschwerden und Muskelschmerzen lindern hilft sondern auch gegen Magen-Darm-Beschwerden und bei
Einschlafstörungen wirksam ist.


Anis

Eine beliebte Zutat für Spekulatius, Gewürzbrote ist Anis mit dem Geschmack nach Kümmel und Lakritz in der Weihnachtsbäckerei. Auch wegen seiner schleimlösenden Wirkung wird es in Hustensäften verarbeitet. Weiterhin fördert Anis die Verdauung, löst Krämpfe, Blähungen, Verspannungen und Kopfschmerzen.

Nelke

Bei süßen wie deftigen Speisen werden Nelkenblüten auch als wichtiges Gewürz verwendet. In der Weihnachtszeit gilt dies besonders für Lebkuchen oder Printen. Die Nelke wirkt stark schmerzstillend, entzündungshemmend, desinfizierend, beruhigend, appetitanregend und sogar krampflösend. Beliebt ist das Pulver der Nelke in den Glühweinen.


Vanille

Ein Klassiker unter den Weihnachtsgewürzen ist die Vanille. darf in fast keinem Weihnachtsgebäck fehlen. Ob als Vanillezucker
oder auch direkt von der Schote gerieben, der süßliche Geschmack von Vanille gibt jedem Plätzchen ein besonderes Etwas. Nicht zu vergessen ist Vanille auch ein starker Stimmungsaufheller. Der Geruch von Vanille sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen, stärkt die Nerven und beruhigt außerordentlich. Der Duft der Vanille vertreibt den Heißhunger auf Süßes. Zudem wird dem Geruch eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.

Kardamom

Der süßlichscharfe Geschmack von Kardamom – ein asiatisches Gewürz aus der Familie der Ingwergewächse – ist bei Lebkuchen, Spekulatius und Weihnachtsstollen zu finden. Das Gewürz verfeinert nicht nur Gebäck, sondern schont auch den Magen und hilft bei Problemen der Verdauung, bei Asthma, Husten und sogar bei Mundgeruch.

Null Chance für Wunderheiler und Hobby-Doktoren

Unsere Redaktion von www.apo-vital.de hat einige Gesundheitsirrtümer, die sich oft über Generationen hinweg „vererben“, zusammengestellt:

Alkohol wärmt

Falsch. Gerade jetzt auf den Weihnachtsmärkten beim Glühweintrinken wird es einem zwar tatsächlich warm, allerdings nur für kurze Zeit, weil der Alkohol den Puls steigert. Aber durch die dabei verursachte Gefäßerweiterung sinkt der Blutdruck ab. Die Durchblutung des Körpers wird in der Folge reduziert. So droht eine Auskühlung des Körpers, was den gegenteiligen Effekt zur Folge hat.

Spinat ist wegen seines „hohen“ Eisengehaltes gesund

Falsch. Spinat ist zwar ein wertvolles Gemüse. Stärkt die Sehkraft, regt das Muskelwachstum an. Aber es hat nur wenig mehr Eisen als Schokolade. Dieses Märchen von einem besonders eisenreichen Gemüse beruht auf einen Kommafehler in der Eisenanalyse von vor fast 100 Jahren. Seinerzeit hatte man den tatsächlichen Eisengehalt von 2,9 Milligramm in 100 Gramm Spinat versehentlich mit 29 Milligramm angegeben. Und dieser Kommafehler wird von Generation zu Generation weitergegeben.

Frisches Gemüse ist gesünder als Tiefkühlgemüse

Falsch. Wenn das Gemüse nicht aus dem eigenen Garten kommt bzw. aus einem regionalen Anbau, dann sind die Transportwege groß und die Lagerung entsprechend lang. Hierbei verliert das Gemüse wertvolle Inhaltsstoffe. Da das Tiefkühlgemüse reif und erntefrisch in der Regel sofort schockgefrostet wird, halten sich die Vitalstoffe wesentlich länger als beim „normalen“ Gemüse im Supermarkt.


Nach Steinobstessen kein Wassertrinken

Falsch. Früher war dieser Hinweis richtig. Das Wasser hatte damals nicht die Qualität wie heute. Seinerzeit waren Bakterien im Wasser enthalten, die zusammen mit dem Obst Gärungsprozesse im Magen- und Darmtrakt initiierten, die als Folge oft Magen- und Bauchschmerzen verursachten.

Cola hilft gegen Durchfall

Falsch. Kurzfristig hilft Cola dem Körper beim Durchfall mit Flüssigkeit und Mineralstoffe. Gleichzeitig regt das im Cola enthaltene Koffein die Nieren zum Entwässern an. Somit wird der Flüssigkeitsmangel verstärkt. Zudem wird der Darm, der sowieso schon angegriffen ist, durch die Kohlensäure gereizt.


Vitamin C beugt Erkältungen vor

Falsch. Lediglich hilft Vitamin C Erkältungen zu überstehen. Viele Studien haben gezeigt, dass die Immunabwehr des Körpers selbst durch eine verstärkte Einnahme von Vitamin C nicht gestärkt wird.

Essen zu später Stunde macht dick

Falsch. Es zählt die am Tag zu sich genommene Kalorienmenge. Wurde mehr Energie aufgenommen als verbraucht, dann wird eben mehr Fett angesetzt. Viele Menschen essen trotzdem nichts am späten Abend, weil das Rumoren des Magens das Schlafen beeinträchtigt.

Wir werden diese Reihe fortsetzen.

Frühzeitige Planung hilft Stressplanung zu vermeiden

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Ihre „schönsten“ Wochen des Jahres sollen doch den größtmöglichen Benefit für Sie bringen. Deshalb steigen Sie schon jetzt in die Planung ein. Schnüren Sie sich ein Rundum-Sorglos-Paket. Am Ende dieses Berichtes finden Sie eine Liste, die Sie als pdf.Datei herunterladen können.


Informationen des geplanten Reisezieles ist wichtig

Wissen Sie, wie das Klima Ihres Reisezieles ist? Kennen Sie die am Ort vorherrschende Luftfeuchtigkeit? Gerade die Luftfeuchtigkeit in den Tropen ist nicht für jeden erholsam. Die Belastbarkeit des Einzelnen sinkt mit jedem tropischen Grad. Denken Sie gerade hier an Kleinkinder und ältere Menschen. Und ganz wichtig: denken Sie an medizinischen Schutz durch Impfungen und Prophylaxe. Frühzeitig muss ein Impfschutz schon mehrere Wochen vorher aufgebaut werden. Ebenfalls ist an eine Malaria-Prophylaxe zu denken.

Jetlag vorbeugen

Damit Sie ausgeruht in Ihrem Urlaubsland ankommen und sich sofort an die dortige Tageszeit anpassen können, bauen Sie Ihre innere Uhr auf. Geht die Reise in den Westen unserer Welt, fangen Sie kurz vor der Reise an, später ins Bett zu gehen. Geht es Richtung Osten, dann stehen Sie früher auf.
Zudem beeinflussen lange Reisen im Flieger den Blutfluss in den Beinen. Bleiben Sie in einer angewinkelten Beinstellung nicht „festgezurrt“. Stehen Sie ab und zu auf. Stützstrümpfe können ebenfalls hilfreich sein.

Leiden Sie an Flugangst? Entspannen Sie sich. Lernen Sie Entspannungstechniken, die Hilfe geben. Lenken Sie sich mit Lesen von Literatur oder Hören von Musik ab.


Reisehygiene beachten

Um eine der häufigsten Reisekrankheiten wie den Durchfall zu vermeiden, denken Sie daran, Lebensmittel erst schälen, kochen und dann essen. Cook it, peel it, eat it. Selbst das Wasser, ob zum Trinken oder Zähneputzen, erst abkochen. Vermeiden Sie Eiswürfel, deren Herkunft Sie nicht kennen.

Hautschutz ganz wichtig

Denken Sie an einen Hautschutz. Verwenden Sie Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor. Tragen Sie diese nicht zu sparsam auf. Generell gilt: haben Sie eine empfindliche Haut, muss desto höher der Sonnenschutzfaktor der Mittel sein. Sparen Sie nicht an der Menge und an dem rechtzeitigen Eincremen.


Damit Ihre Reise sorgenfreier ablaufen kann, können Sie sich eine Liste hier herunterladen. Sie informiert über Finanzen, Papiere,Haus bzw. Wohnung, Gesundheit, Kosmetik, Kleidung, Elektro und Elektronik, Sonstiges. Wir aus der Redaktion von www.apo-vital.de wünschen Ihnen eine stressfreie Reiseplanung.
Reisecheckliste zur sorgenfreie Anreise

Nachtrag zu unserem Artikel: Moringa Oleifera vom 14.01.2014

Viele Besucher unseres Berichtes, dass die Pflanze „Moringa oleifera“ von 20 Aminosäuren, die der Körper zum Leben braucht, selbst 18 unterschiedlich anliefert, wurde die Bitte geäußert, mehr über Aminosäuren zu erfahren. Dem kommen wir gerne nach, zumal im Vergleich zu Vitaminen und Spurenelementen Aminosäuren selbst fast stiefmütterlich behandelt werden. Sie sind aber die eigentlichen Bausteine des Lebens, denn ohne sie gibt es kein Leben.

Aminosäuren sind Hauptbestandteile der Haut, der Muskeln, der Botenstoffe im Gehirn, eines Großteils der Hormone, der Verdauungsenzyme und nicht zuletzt der Immunglobuline, die unser Körper zur Infektionsabwehr braucht. Bei der Energiegewinnung werden die Aminosäuren zu Kohlendioxid und Wasser umgewandelt. Hierbei wird Stickstoff freigesetzt, der wiederum für die Synthese stickstoffhaltiger Verbindungen verwendet wird. In Form von Ammoniak und als Harnstoff wird überschüssiger also nicht verbrauchter Stickstoff ausgeschieden. In längeren Hungerphasen werden die Aminosäuren in der Leber in Zucker umgewandelt und als Notreserve in Form von Glukose gespeichert.


Zufuhr von 8 Aminosäuren notwendig

Die von unserem Körper selbst nicht hergestellten Aminosäuren werden als essentielle Aminosäuren bezeichnet. Sie müssen daher mit der Nahrung zugeführt werden. Hierzu gehören:

Isoleucin
Leucin
Lysin
Phenylalanin
Threonin
Tryptophan
Valin

Die restlichen 12 Aminosäuren werden als nicht-essentielle Aminosäuren bezeichnet, die in der Leber aus den essentiellen Aminosäuren synthetisiert werden. Eine Besonderheit der nicht-essentiellen Aminosäuren bilden Arginin und Histidin, die oft als essentielle Aminosäuren bezeichnet werden, da im Kindesalter und in den späten Lebensjahren unser Körper nicht die Fähigkeit hat, diese selbst aufzubauen.

Hier die Aufzählung der restlichen 12 Aminosäuren:
Alanin
Arginin?
Asparagin
Asparaginsäure
Cystein
Glutamin
Glutaminsäure
Glycin
Histidin?
Serin
Tyrosin
Prolin

Aminosäuren sind in Fleisch, Gemüse, Obst, Fisch und Getreide- und Milchprodukten in den darin vorkommenden Proteinen enthalten.


Ohne Aminosäuren fehlt Ihre Leistung

Fühlen Sie sich oft schlapp? Beklagen Sie mangelnde Leistungsfähigkeit? Unser Tipp: Lassen Sie Ihr Blut regelmäßig auf bestimmte Aminosäuren untersuchen. Ihr Arzt wird Sie darüber informieren, mit welchen Nahrungsmitteln Sie Ihren Tagesbedarf an Aminosäuren aufnehmen können. Wir setzen diese Reihe mit einem Artikel über Mineralstoffe fort. Bis bald. Ihre Redaktion von www.apo-vital.de