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Besseres Leben im Hier und Jetzt

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Rolf Goertz

 

Aus meiner Meditations-Sprechstunde

Was schon seit tausenden von Jahren bekannt und aufgezeichnet war, wurde jetzt von amerikanischen Forschern noch einmal bekräftigt:

wer meditiert, lebt gesünder, wird weniger krank, findet sich im Leben besser zurecht.



 

Mit Hilfe der Magnetresonanztomografie konnte nachgewiesen werden, dass die Meditation unser Gehirn stark beeinflusst. Sowohl hinter der Stirn – hier der mittlere präfrontale Cortex – liegende Gehirnstrukturen als auch der im hinteren Teil der Großhirnrinde liegende posteriore cinguläre Cortex wurden besonders aktiviert. Beide Bereiche sorgen für mehr Aufmerksamkeit und helfen bei der Verarbeitung von Gefühlen.

Mit Meditation besser gegen ADHS

Bei einer entsprechenden Dämpfung der beiden Gehirnarealen kommt es seltener zu Angsterkrankungen, Aufmerksamkeitsstörungen und anderen psychischen Erkrankungen.

Schon macht die Runde, hier eventuell einen Anknüpfungspunkt einer nicht medikamentösen Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen wie ADHS zu haben. Dies allerdings muss noch weiter erforscht werden.



 

Mit Meditation besser im Leben

Was sich allerdings gezeigt hat ist, dass durch diese Gehirnaktivitäten neue neuronale Netzwerke gebildet wurden, die den Meditierenden helfen, sich besser im Alltag zurecht zu finden. Und um ebenso neue Aufgaben gezielter angehen zu können.
Das heißt im Umkehrschluss, sie bleiben mit ihrer Arbeit besser befasst, abschweifende Gedanken kommen erst gar nicht auf. Sie bleiben aufmerksamer im Hier und Jetzt.