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Vorsicht mit Medikamenteneinnahme beim Autofahren

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Selbst harmlos erscheinende Medikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Ob es Augentropfen, Heuschnupfenmittel oder Erkältungstropfen sind. Viele bewirken eine veränderte Verkehrssicherheit.


Deshalb rät unsere Redaktion von www.apo-vital.de: erkundigen Sie sich bei jeglicher Medikamenteneinahme bei Ihrem Arzt oder Apotheker, ob ein Einfluss auf die Verkehrssicherheit gegeben ist.

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Unsere Liste von Wirkstoffen mit Nebenwirkungen

Augenmittel (Ophthalmika)

Atropin  =  Sehvermögen reduziert, Blendempfindlichkeit erhöht

Antiallergika (Heuschnupfenmittel)

Diphenhydramin  =  Müdigkeit, Reaktionvermögen verringert

Beruhigungs- und Schlafmittel

Benzodiazepine =     Konzentrationfähigkeit und Muskelfunktionen verringert

Psychopharmaka und Antidepressiva

Chlorpromazin, Imipramin =  Reaktionsvermögen verringert, Wahrnehmungsstörungen

Schmerz- und Erkältungsmittel

Codein, Morphin, Opiate = Benommenheit, Schmerzunempfindlichkeit, nach längerer Einnahme Entzugserscheinungen

Aspirin, Paracetamol = bedenklich in Kombination mit Schlafmitteln und Coffein und Codein

Grippe und Aufputschmittel

Ephedrin, Coffein = gefährliche Situation werden unterschätzt = also steigt die Risikobereitschaft, aber lässt die Wirkung nach = folgt die Müdigkeit

Antidiabetika (Diabetes mellitus)

Insulin = Hier sind die Folgen einer Unterzuckerung zu beachten wie z.B.: Krampfanfälle, Sehstörungen, Verwirrtheit, Koma

Antihypersentiva (Mittel gegen Bluthochdruck)

Clonidin, Reserpin, Betablocker = Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen,Kreislaufkollaps

Erkältungsmittel, Hustenstiller

Dextromethorphan, Diphenhydramin = Schwindel, Müdigkeit, Benommenheit

Antiepileptika (Epilepsie)

Phenobarbital, Primidon = stark beruhigend, verminderte Konzentration

Hände weg vom Steuer

Seien Sie also vorsichtig. Besonders auch in den Fällen, wenn Sie Kombinationen von den obengenannten Mitteln oder sogar verschiedene Mittel mit Alkohol einnehmen. Lassen Sie lieber den Wagen stehen, wenn Sie sich krank fühlen. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie immer Ihren Arzt oder Apotheker.